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Bibliothekarische Stimmen. Independent, täglich.

12. November 2012
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Qualifizierungen im Bereich Wissensmanagement – ein unübersichtlicher Dschungel?!

Die Tagungen, Seminare und Weiterbildungsangebote zum Bereich Wissensmanagement sind zahlreich und die angekündigten Lernziele klingen vielversprechend. In dem Beitrag "Qualifizierulngen im Bereich

Wissensmanagement – ein unübersichtlicher Dschungel?!" gehe ich der Frage nach, welche Qualifizierungswege es für angehende Wissensmanager gibt und zeige auf, welche Position ein Masterprogramm wie das der Hochschule Hannover dabei einnehmen kann.

Der Beitrag erschien in den "Themen" der Gesellschaft für Wissensmanagement im September.

http://www.gfwm.de/files/GfWMTHEMEN3-September2012.pdf

21. Oktober 2012
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Vision 100% Leben

Vision 100% Leben - so simpel und doch so gigantisch lässt sich meine Vision beschreiben.

Nicht mehr Aufschieben oder Warten bis das Leben besser wird.

"100% Leben" so nennt Dr. Petra Bock ihr Seminar und diese Formulierung geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Ja, ich will meine Lebensqualität jetzt verbessern und mein Experiment bringt mich da auf den richtigen Weg - nicht jeden Tag, aber immer öfter.

 

"Wer Visionen hat, wird Wege finden,

wer Bedenken hat, wird Gründe finden."

 

Der Satz bringt es auf den Punkt.

Gefunden bei Manfred Nelting: Schutz vor Burnout (2012) S. 173 Danke!

7. Oktober 2012
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Positive Psychologie – das passende Tagebuch

Seit dem 24.9.2012 läuft nun mein 100-Tage-Experiment. Ziel des Experimentes ist es herauszufinden, ob mir die positive Psychologie tatsächlich hilft meine Lebensqualität zu verbessern.

Dazu führe ich ein besonderes Tagebuch, das eine Erweiterung der Anleitung von Richard Wiseman ist.

Jeden Tag mache ich abends 5 Minuten Kurznotizen. Dabei betrachte ich jeden Wochentag eine andere Perspektive bzw. Fragestellung.

Montags heißt es "Danke sagen". Ich notiere wofür ich dankbar bin: Personen, Erlebnisse, das Wetter …

Dienstag rufe ich mir mit "schöne Momente" gute Erinnerungen, Erfahrungen, Begegnungen oder was auch immer ins Gedächtnis und skizziere sie kurz. Diese können lange zurückliegen oder tagesaktuell sein.

Mittwoch mache ich Notizen zu meinen "Zielen und meiner Zukunft" und schreibe auf, was ich erleben und erreichen möchte, welche Ziele ich anstrebe und was ich mir wünsche. Dabei bin ich kein Traumtänzer und achte auf die grundsätzliche Realisierbarkeit, schränke aber den Fokus nicht zu sehr ein. Ganz wichtig: ich formuliere positiv und in der Gegenwart.

Donnerstags geht es um einen mir wichtigen lieben Menschen an den oder über den ich ein paar Zeilen schreibe. Warum ist er/sie mir wichtig, was verbindet uns, was möchte ich dem Menschen sagen, mit ihm erleben.

Am Freitag schaue ich auf meine Ressourcen. Ich mache mir bewusst, welche Ressourcen mir im Leben zur Verfügung stehen. Dazu gehören meine Gesundheit genauso wie meine familiären Beziehungen, ein berufliches Netzwerk, mein Einkommen usw.

Samstags betrachte ich meine Stärken, Fähigkeiten, Kenntnissen, Eigenschaften, über die ich verfüge. Da haben Persönlichkeitsmerkmale genauso Platz wie gerade erworbenes Wissen oder erfahrene Stärken.

Sonntag schließt dann eine positive Rückschau die Woche ab. Was ist in dieser Woche gut gelaufen, was habe ich gelernt, erfahren, warum war es eine gute Zeit ...

 

Mein Commitment:

Ich mache täglich meine Tagesnotizen - 100 Tage lang (also bis zum 1.1.2013). Wenn ich als Coach Methoden im Coaching einsetze oder empfehle, muss ich von deren Wirksamkeit überzeugt sein. Dazu dienst das Experiment.

 

Bisherige Erfahrung:

Auch wenn ich mal die Notizen erst am nächsten Morgen mache, ich denke dran und mir fällt immer etwas ein ...

Das Experiment lässt sich gut an.

 

28. September 2012
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Positive Psychologie – mein 100-Tage-Experiment

Coaching so wie ich es verstehe und praktiziere integriert viele Ansätze der Positiven Psychologie. Bitte nicht verwechseln mit "positiv denken": alles nur durch die rosa Brille sehen, sich die Welt schön reden und Wünsche ans Universum schicken ...

Kurz gesagt fokussiert die positive Psychologie was wir tun können, damit es uns gut und besser geht - als Gegenpol zur bisher sehr Krankheitsbezogenen Sicht- und Arbeitsweise der "klassischen" Psychologie. Grundlegende Erkenntnisse sind z.B., dass unsere Gedanken sehr stark unsere Gefühle beeinflussen. Daraus folgt im Coaching dann z.B. das kritische Hinterfragen der Gedanken "IHinterfragen wir unsere Gedanken ("Ist das wirklich so? Ist es immer so?") können wir häufig  einen alten Glaubenssatz entlarven, der vielleicht für uns schon lange nicht mehr gültig und nicht mehr hilfreich ist.

 

Da ich gerne schreibe, finden die in der Literatur vielfach beschriebenen Tagebuch-Strategien mein besonderes Interesse.

Um die Wirksamkeit einer der Ansätze der Positiven Psychologie zu untersuchen und nach dem Motto "nimm Deine eigene Medizin" habe ich Anfang dieser Woche einen Entschluss gefasst:

Ich mache ein 100-Tage-Experiment mit einer besonderen Tagebuchform, in dem ich täglich in nur 3-5 Minuten meine Gedanken notiere.

Mein Ziel ist es meine mentale Lebensqualität zu erhöhen, nichts weniger als ein Mehr an Glück und Zufriedenheit!

Wenn die Strategie erfolgreich ist und ich mein Ziel erreiche, dann bin ich am 1.1.2013 glücklicher und zufriedener als heute. Dabei geht es mir heute nicht schlecht, aber das ist steigerungsfähig (und das Semester ist gerade gestartet ...).

 

Mal schaun, wie es läuft! Die ersten Tage lassen sich sind schon mal gut an. Das Konzept dieses Tagebuches habe ich aus diversen Ansätzen weiterentwickelt und erweitert. Ich werde es die nächsten Tage testen und darüber berichten.

26. August 2012
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Vorlesungsfreie Zeiten …

So sehr ich die Lehre mag - vorlesungsfreie Zeiten sind herrliche Zeiten! Endlich kann ich ohne den Zeittakt des Stundenplans und der ewig dauernden Sitzungen, das tun, was ich für wichtig erachte.

Ja, ich bin mir dieses Luxus bewusst - und genieße ihn. Schließlich sind es seit Jahren mal vorlesungsfreie Zeiten, in denen keine Reorganisation, Akkreditierung, Umzug, Curriculumwechsel oder ähnliche Projekte mich full time beschäftigen.

Statt als erstes morgens die Mails zu sichten - Qigong und den Garten gießen. Dann ohne die übliche Hektik Artikel schreiben, Vorträge ausarbeiten, Berufungsakten texten, den überfälligen Bericht beenden, Prüfungen korrigieren ... und das alles wenn möglich im schattigen Outdoor-Office auf der Terrasse.

Lesen lesen, lesen ...

Okay, ganz ohne Termine geht es nicht: Studierende beraten, Praktikanten betreuen, Kooperationspartner besuchen, die Bewerberauswahl für den Master durchführen.

Aber das meiste läuft online: PR für den Studiengang betreiben, mich in sozialen Netzen bewegen, die Unterlagen auf der Lernplattform neuorganisieren, die Website überarbeiten.

Danach tut zur Abwechslung mal wieder etwas Bewegung gut: endlich mal wieder ... reiten, im Garten wuseln , das Regenwetter nutzen und ein Bild malen.

Da meinerseits keine Langeweile in Sicht ist, die To-do-Liste noch viele Aufgaben bereit hält und längst nicht alle geplanten Treffen mit Freunden realisiert wurden, könnten diese vorlesungsfreien Zeiten noch länger dauern.

Die logische Konsequenz: "Hiermit beantrage ich Verlängerung!"

 

25. August 2012
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Wann macht Stress krank?

Wann macht Stress krank?

Im Interview erklärt Neurobiologe Gerald Hüther unter welchen Bedingungen Stress krank macht.

Er verweist u.a. auf die salutogenetischen Faktoren des Medizinsoziologen Aaron Antonovsky: Verstehbarkeit, Gestaltbarkeit und Sinnhaftigkeit. Wenn wir die Aufgaben nicht verstehen, die Arbeit nicht selbst zumindest teilweise gestalten können und und der Sinn für den Job verloren gegangen ist, dann sind wir besonders anfällig für Stress. Das erklärt, warum Menschen in identischem Umfeld so unterschiedlich reagieren.

 

Auch die Bewältigungsmuster fallen unterschiedlich aus: Angriff, Flucht, Erstarrung. Letzeres kann zum Burnout führen.

Hüther: Der Burnout ist Ausdruck der ohnmächtigen Erstarrung." ... folgt aus der "Unvereinbarkeit von inneren Vorstellungen und Realitäten. ... Mitarbeiter werden also daran krank, dass ihre Vorstellungen in Widerspruch zu dem geraten, was in der Realität im Unternehmen auf sie zukommt."

Als Prävention oder Ausweg müssen die Menschen selber aktiv werden und "die eigene Vorstellung davon ändern, welche Rolle sie im Unternehmen eigentlich spielen wollen."

http://www.kulturwandel.org/inspiration/interviews--texte/interview-personalmagazin.html

24. August 2012
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Coaching – Menschen lernen helfen

Ein spannender Vortrag von Dr. Petra Bock über "MINDFUCK - oder wie uns Komplexität sabotiert." auf dem Event "Open Source 2012" der Account Planning Group Deutschland (APG).

http://www.youtube.com/watch?v=zB8HSc35UJ0

31. Mai 2012
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Wachsender Bedarf an Wissensmanagement

Die neueste Studie des Fraunhofer IAO und der BITKOM „Fachkräftemangel und Know-how-Sicherung in der IT-Wirtschaft“ befragte 203 IT- und Telekommunikations-Unternehmen

und kommt zu dem Ergebnis, dass durch Wissens- und Kompetenzverlust den Unternehmen rund 11 Mrd. Euro Umsatz entgehen. http://www.bitkom.org/de/presse/8477_72274.aspx
Konkret geht Wissen durch abwandernde Mitarbeiter verloren, alternde Belegschaften stellen eine neue Herausforderung dar und die Bedeutung von Wissensmanagement und Personalentwicklung steigt in den Firmen.

Mein Statement:
Bei der Bewältigung der anstehenden Probleme führt kein Weg an professionellem und ganzheitlichem Wissensmanagement vorbei. Dafür gibt es Wissensmager - z.B. unsere Absolventen. Oder die Unternehmen qualifizieren eigene Mitarbeiter zum Wissensmanager, z.B. durch den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Informations- und Wissensmanagement.
 

18. April 2012
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Studierende lernen von Studierenden

Einmal im Semester integriere ich die Präsentation von thematisch passenden Abschlussarbeiten in meine Lehrveranstaltung und mache in mehrerer Hinsicht gute Erfahrungen damit. Aus dem Bereich der internen Informationseinrichtungen/Spezialbibliotheken präsentierte Carolin L. Roßmann ihre Arbeit über das E-Journal-Angebot in der Bibliothek des TÜV in Hannover und zeigte auf, wie sich Praktikum, Studienschwerpunkt, Bachelorarbeit und Berufseinstieg darstellten.

Die Abschlussarbeit von Evelyn Pätzold zur "Hochschulbibliografie als Linked Open Data basierter Dienst" wies eindruckvoll auf die Relevanz des Themas LOD auch - oder gerade - für wissenschaftliche Bibliotheken hin. Das Thema entwickelte sich aus ihrem Praktikum in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover und wurde von Christian Hauschke betreut.

So vermittelten die frisch gebackenen Absolventen den Studierenden des 6. Semesters aus studentischer Perspektive (die manchmal scheinbar überzeugender ist als die Dozentensicht), wie sie ihr Thema wählen bzw. finden, und die gemeinsame Diskussion lieferte Anregungen für zukünftige Themen und ist eine ideale Vorbereitung auf das Studienabschlussseminar.

Danke an die Referentinnen!

 

 

2. April 2012
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Berlin-Exkursion Master Wissensmanagement

BMI Spreebogen (M. Hart pixelio)
BMI Spreebogen (M. Hart pixelio)

Im Rahmen des Moduls Wissensmanagement in der Verwaltung & E-Government unternahmen die  Masterstudierenden am 30. März 2012 eine Exkursion an das Bundesministerium des Innern (BMI) nach Berlin. Die Lehrbeauftragte  Frau Monika Böhm-Leitzbach (Bundesrat, Berlin) hatte ein interessantes Programm organisiert.

M. Böhm-Leitzbach
M. Böhm-Leitzbach

Herr Dr. Martin Winter (BMI,  Referat Informations- und Kommunikationstechnik) berichtete über die derzeitige Situation und Arbeitsweise im Ministerium und stellte dieser Ist-Situation die derzeit in Entwicklung befindlichen Visionen und Ziele gegenüber. Herr Kloke unterstützte die Ausführungen durch die Präsentation erster Projekt-Beispiele zum Einsatz von Sharepoint.  Nach einer Mittagspause in der Kantine des Ministeriums ging es dann um die Einführung der Ressourcen übergreifenden Suche mittels des Produktes inter:gator. Dr. Uwe Crenze, Geschäftsführer der Firma Interface Projects GmbH (Dresden) stellte Anwendungsbereiche der übergreifenden Suchmaschine und des Dashboard vor. Er erläuterte Hintergründe der Indexierung, des Ranking und berichtete über die diversen Einsatzbereiche bei seinen Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung. Die gewährten Einblicke in die Wissensmanagement-Praxis und -Planung stießen auf reges Interesse der Exkursionsteilnehmer und die Masterstudierenden nutzen ausgiebig die Gelegenheit zu Fragen, Anmerkungen und kritischer Reflexion. Abschließend stellte Frau Böhm-Leitzbach das Bibliotheks-Portal der obersten Bundesbehörden kurz vor. Die Koordinatorin des Studiengangs dankte den beiden Referenten, dem BMI als Gastgeber und der Lehrbeauftragten für die informative Veranstaltung und die offene Diskussion, die die Exkursion zu einem vollen Erfolg werden ließen.