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Bibliothekarische Stimmen. Independent, täglich.

21. Oktober 2021
von Laura Rothfritz
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Data Stewardship als Boundary-Work

Der Begriff Data Stewardship wurde in den Vergangen Jahren im Bereich des Forschungsdatenmanagements fast schon inflationär verwendet, insbesondere in Bezug auf die FAIR Data Principles. Jedoch sind genaue Definitionen und Begriffsspektren bislang nich...

21. Oktober 2021
von Fabian Cremer
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Institutionelle Workflows zum Forschungsdatenmanagement.

Institutionelle Workflows zum Forschungsdatenmanagement sind an Instituten der Leibniz-Gemeinschaft unterschiedlich ausgeprägt. Im Rahmen eines Workshops haben Mitarbeitende aus dem Bereich Forschungsdatenmanagement verschiedener Leibniz-Institute eine...

21. Oktober 2021
von Jan Rohden
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Projektunterstützendes Forschungsdatenmanagement

Forschungsdaten haben in den letzten Jahren an wissenschaftlicher wie auch an wissenschaftspolitischer Relevanz gewonnen, sodass immer mehr Einrichtungen einschlägige Angebote in diesem Bereich bereitstellen. Spezifische Anforderung an das Forschungsda...

21. Oktober 2021
von Alexandra Axtmann
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Kriterien für die Auswahl einer Softwarelösung für den Betrieb eines Repositoriums für Forschungsdaten

Die öffentliche Bereitstellung von Forschungsdaten zur Nachnutzung im Sinne von Open Science ist Bestandteil des Lebenszyklus von Forschungsdaten und erlangt zunehmende Relevanz. Eine zitierbare Veröffentlichung dieser Daten zeugt von einer transparenten Forschung, belegt die Forschungsleistung eines Forschenden sowie der jeweiligen Einrichtung und macht Forschung reproduzierbar und damit überprüfbar. Forschungsförderer erwarten bereits bei der Antragstellung die Dokumentation und Planung eines umsichtigen und nachhaltigen Umgangs mit Forschungsdaten, bspw. in Form eines Datenmanagementplans, der unter anderem Angaben zu geplanten Lizenzen für Forschungsdaten, Rechten an Daten etc. enthält. Die Umsetzung des Datenmanagementplans ist ein kontinuierlicher Prozess im Laufe eines Projekts und nicht auf eine Datenveröffentlichung zum Projektende hin beschränkt. Der Umgang mit Forschungsdaten wird unter anderem in den Richtlinien Guter Wissenschaftlicher Praxis[1], den Open-Access-Policies von Hochschulen, Forschungsinstituten und Forschungsförderern sowie in den “Data Policies” von Zeitschriften adressiert. Repositorien bilden das technische Grundgerüst für das Forschungsdatenmanagement, da sie den gesamten Prozess von der Übernahme über die Qualitätskontrolle bis hin zur zitierfähigen Veröffentlichung unterstützen.

Softwarelösungen für Repositorien sind für unterschiedliche Zwecke und Einsatzszenarien verfügbar. Zu den verbreitetsten zählen beispielsweise Fedora, DSpace, MyCoRe, Islandora, EPrints, Dataverse, Rosetta, Archivematica und Invenio. Die Bestimmung von Kriterien für die Auswahl eines Repositoriums ist nicht trivial und es müssen neben Aspekten der Wirtschaftlichkeit, Skalierbarkeit und Funktionalität noch weitere Kriterien wie die Dokumentation, Verbreitung, Entwicklungsperspektive sowie das Daten- und Lizenzmodell berücksichtigt werden. Der Aufwand für die Erarbeitung eines Kriterienkatalogs darf nicht unterschätzt werden. Im Folgenden bezeichnet Repositorium eine Softwarelösung, die - eingebettet in eine Organisationsstruktur und gegebenenfalls im Kontext weiterer Systeme - Forschungsdaten übernimmt, verwaltet und publiziert. Daraus ergeben sich zwangsläufig Abhängigkeiten zur betreibenden organisatorischen Einheit und der grundlegenden technischen Infrastruktur für den Betrieb der Software und die Speicherung der Daten. In diesem Artikel werden verschiedene Aspekte präsentiert, die für den Auswahlprozess potentiell relevant sind.

 

[1] Siehe auch Kodex der DFG zur guten wissenschaftlichen Praxis: https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/

21. Oktober 2021
von Constanze Curdt
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Data Stewardship im Forschungsdatenmanagement – Rollen, Aufgabenprofile, Einsatzgebiete

Forschungsdatenmanagement in Institutionen und Forschungsverbünden bringt neue Rollen, Aufgaben- und Berufsprofile hervor, die bisher ganz unterschiedlich realisiert sind. Eins dieser neuen Berufsprofile ist die Position des sogenannten 'Data Stewards'...

21. Oktober 2021
von Michaela Rizzolli
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Data Stewardship zwischen Service und Forschung

Die DINI/nestor AG Forschungsdaten führte im November 2020 einen Workshop zum Thema Data Stewardship im Forschungsdatenmanagement[1] durch. Der Workshop befasste sich mit den unterschiedlichen Rollen, Aufgaben und Einsatzgebieten von sogenannten Data S...

21. Oktober 2021
von Marleen Burger
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Wie FAIR sind unsere Metadaten?

Im vorliegenden Erfahrungsbericht stellen wir eine Metadatenanalyse vor, welche die Metadatenqualität von 144 Repositorien des TIB-DOI-Service im Hinblick auf die Erfüllung der FAIR Data Principles, Konsistenz und Vollständigkeit untersucht. Im Ergebni...

21. Oktober 2021
von Daniela Adele Hausen
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Aufgaben- und Kompetenzspektrum der Data Stewards an der RWTH Aachen University – generell und explizit am Beispiel des Sonderforschungsbereichs 1382

Das Themenspektrum und das Aufgabengebiet von Data Stewards sind mitunter sehr unterschiedlich. Je nach zugeordneter Institution bzw. Fachgebiet unterstützen sie Forschende bei verschiedenen und doch sehr deutlich formulierten Problemen. Am Beispiel des Data Stewards des Sonderforschungsbereichs 1382 „Darm-Leber Achse“ (SFB 1382) werden seine Aufgaben skizziert und aufgezeigt, wie eine Unterstützung im Forschungsdatenmanagement konkret aussehen kann. Durch eine Gegenüberstellung der Aufgabenbereiche anderer Data Stewards der RWTH Aachen University wird es zwar weiter ausgeführt, aber noch längst nicht komplettiert. Neben dem Aufgabenspektrum wird auch kurz das Kompetenzspektrum beleuchtet, so dass ein Eindruck über die heterogenen Anforderungen an Data Stewards und deren Einsatzgebiete vermittelt wird.

Dieser Artikel führt den Beitrag Data Stewards at RWTH Aachen University – New structures and tasks fort[1], welcher auf dem DINI/Nestor-Workshop „Data Stewardship im Forschungsdaten-management“ (16.11.2020) gehalten wurde fort und baut auf der Publikation Data Stewards an der RWTH Aachen University – Aufbau eines flexiblen Netzwerks[2] auf.

 

[1] Hausen, Daniela, Lukas Bossert. 2020. „Data Stewards at RWTH Aachen University – New structures and tasks”. https://kups.ub.uni-koeln.de/29550/9/01_DINI_WS_Data%20Stewardship_Hausen_Bossert.pdf (letzter Zugriff: 2021-02-22).

[2] Hausen, Daniela, Jessica Rosenberg, Ute Trautwein-Bruns, und Annett Schwarz. 2020. „Data Stewards an Der RWTH Aachen University – Aufbau Eines Flexiblen Netzwerks“. Bausteine Forschungsdatenmanagement, Nr. 2 (November). German:20-28. https://doi.org/10.17192/bfdm.2020.2.8278.

21. Oktober 2021
von Luca Leipold
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Erfahrungsbericht: Auf dem Weg zum ganzheitlichen Forschungsdatenmanagement

Forschungsdatenmanagement im institutionellen Kontext spielt eine immer größere Rolle. Allerdings existieren bisher nur wenige technische Plattformen für diese Aufgabe, die eine Verwaltung der Forschungsdaten anhand der FAIR-Prinzipien ermöglicht und d...

20. Oktober 2021
von Christian Hauschke
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Bericht vom 5. VIVO-Workshop 2021

Der 5. VIVO-Workshop 2021 wurde bedingt durch die Corona-Pandemie als virtuelle Veranstaltung durchgeführt. In den Vorträgen konnten sich 116 registrierte Teilnehmende zu VIVO-Projekten, rechtlichen Fragen rund um Datenschutz und Dienstvereinbarungen u...