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Bibliothekarische Stimmen. Independent, täglich.

11. Juni 2018
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Datenschutz

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14. März 2018
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Koalitionsverträge (Niedersachsen und Bund)

Nach längerer Inaktivität habe ich endlich mal wieder die Zeit gefunden, mich mit dem Blog zu beschäftigen. Ich habe nämlich einen Blick auf die Koalitionsverträge der Großen Koalitionen in Niedersachsen und Bund geworfen, auch wenn ersterer mittlerw...

27. Februar 2017
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Siwiarchiv Blogparade: Welche archivischen Blogs fehlen?

Das Blog des Siwiarchivs feiert seinen fünften Geburtstag, anlässlich dessen eine Blogparade ins Leben gerufen wurde. Thema sollen jene archivischen Blogs sein, die wir gerne schreiben würden, aber nie zu starten gewagt haben. Erstaunlicherweise habe i...

27. Februar 2017
von WobIntoshs Blog
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Siwiarchiv Blogparade: Welche archivischen Blogs fehlen?

Das Blog des Siwiarchivs feiert seinen fünften Geburtstag, anlässlich dessen eine Blogparade ins Leben gerufen wurde. Thema sollen jene archivischen Blogs sein, die wir gerne schreiben würden, aber nie zu starten gewagt haben. Erstaunlicherweise habe ich erst kurz vor Veröffentlichung des Artikels darüber nachgedacht, daher kann ich hier meine Gedanken von neulich weiterverarbeiten.

Was ich mir insbesondere wünschen würde, wäre ein aktives Archivblog aus dem Norden - insbesondere das niedersächsische Archivwesen scheint mir im Netz wenig aktiv zu sein. Ein reichliches Spektrum an Archiven gibt es hier jedenfalls und genug zu erzählen sicher auch. Dabei würde ich mir ein ähnliches Themenspektrum vorstellen können wie fam03pf für Brandenburg oder das Stadtarchiv Greven:

  • Vorstellung von Archiven
  • Neuerscheinungen
  • Hinweise zur Einordnung und zum Verständnis von Archivaliengruppen
  • Informationen über die Ausbildung
  • regelmäßige Vorstellung von Archivalien (“Archivale des Monats” etc.)
  • Tipps zur Recherche
  • Crowdsourcing, etwa zur Identifizierung von Bildmotiven
  • alltägliches aus dem Archivleben
  • Informationen zu Veranstaltungen
  • Fachthemen (aus allen Bereichen, Techniken, Verfahren, Arbeitsberichte, …)

Wie man sieht, stelle ich mir weniger ein Fachblog vor, von denen es ja schon einige gibt, sondern vielmehr ein Blog, das nicht nur für das Fachpublikum interessant ist, sondern auch für “normale” Bürger interessante Inhalte bietet. Sicher ist es schwierig, beide Nutzergruppen gleichzeitig anzusprechen, ich denke aber, dass das mit einem breiten Themenmix durchaus möglich wäre. Gelänge eine breite Ansprache, wäre das sicher auch eine gute Möglichkeit, Archive mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dabei sollte ein solcher Blog idealerweise nicht nur von einem oder einigen wenigen Archiven gefüllt werden, sondern von möglichst vielen, auch, damit regelmäßige neue Inhalte zur Verfügung stehen.

Sicher gibt es einige der Themen schon in Blogs, jedoch habe ich den Eindruck, dass sich die meisten Archivblogs doch mehr an ein Fachpublikum richten. Ausnahmen sind meiner Wahrnehmung nach zum Beispiel das Blog des Siwiarchivs, das Blog des LWL-Archivamts mit den regelmäßigen Praktikumsberichten oder das Blog zur Geschichte der Adolf-Reichwein-Hochschule Osnabrück, das sich seinerseits insbesondere auf ein interessiertes Publikum außerhalb des Archivwesens konzentriert.

Tatsächlich gibt es das, was ich mir hier wünsche, sogar schon sehr ähnlich, allerdings aus den USA: Der Twitter-Account @ThisIsArchives der National Archives and Records Administration, auf dem jede Woche ein anderer Mitarbeiter seinen Arbeitsbereich vorstellt.

Im Übrigen möchte ich mich dem Fazit des Stadtarchivs Greven anschließen: Jedes Archiv kann ein Blog betreiben! Vielleicht fühlt sich ja der ein oder andere ermutigt, es einmal auszuprobieren, wenn man sich nicht alleine ins kalte Wasser wagen möchte, besteht schließlich auch noch die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Archiven ein Blog zu betreiben.

11. Dezember 2016
von WobIntoshs Blog
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Bibliotheksspiel: The Librarian

In der aktuellen c’t1 habe ich eben ein interessantes Spiel gefunden: The Librarian The Librarian ist ein 3D-Plattformer mit Rätsel- bzw. Puzzleelementen. Der Spieler steuert einen Bibliothekar, der seine Bücher vor ...

11. Dezember 2016
von WobIntoshs Blog
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Bibliotheksspiel: The Librarian

In der aktuellen c’t1 habe ich eben ein interessantes Spiel gefunden: The Librarian

The Librarian: Logo

The Librarian ist ein 3D-Plattformer mit Rätsel- bzw. Puzzleelementen. Der Spieler steuert einen Bibliothekar, der seine Bücher vor einem nicht näher beschriebenen Unheil beschützen muss. Das ganze ist ziemlich surreal, zumal offenbar im späteren Spiel auch die Naturgesetze außer Kraft gesetzt sind. Zwar habe ich, der nur sehr selten Plattformer spielt, es nicht zu diesem Punkt geschafft, im Intro heißt es jedoch: “The power to shift past, present and future.” Ich habe den Verdacht, dass das Spiel inspiriert wurde durch die Serie “The Librarians”, auf jeden Fall ist es ähnlich kurios.

Das Spiel ist leider nur für Windows verfügbar, die Installation ist denkbar einfach: Herunterladen, entpacken, Spiel starten. Kostet auch nichts ;)

Leider ist insbesondere die Bedienung etwas hakelig, auch die Kameraführung ist gelegentlich etwas komishc. Wie die Steuerung mit einem Gamepad funktioniert, konnte ich nicht ausprobieren, die c’t rät allerdings dazu. Was ich pesönlich wirklich vermisse, ist eine Speicherfunktion.

The Librarian: Logo
The Librarian: Logo
The Librarian: Logo
The Librarian: Logo


  1. Andreas Müller: Surreale Bibliothek. In: c’t 26.2016, S. 44 [return]

1. Dezember 2016
von WobIntoshs Blog
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Ganz kurz notiert: Adventskalender

…wie üblich drüben bei Dörte auf bibliothekarisch.de. Vielleicht suche ich die Tage noch die für mich spannendsten raus, eigentlich hat Dörte aber schon hervorragende Arbeit geleistet und die besonders schönen schon markiert. Vielleicht spare i...

1. Dezember 2016
von WobIntoshs Blog
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Ganz kurz notiert: Adventskalender

…wie üblich drüben bei Dörte auf bibliothekarisch.de.

Vielleicht suche ich die Tage noch die für mich spannendsten raus, eigentlich hat Dörte aber schon hervorragende Arbeit geleistet und die besonders schönen schon markiert. Vielleicht spare ich’s mir dieses Jahr auch ganz.

Frohe (Vor-)Weihnachtszeit!

26. November 2016
von WobIntoshs Blog
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Zwei neue Publikationsreihen aus niedersächsischen Archiven

Ich möchte kurz auf zwei (relativ) neue, kostenlose Publikationsreihen aus niedersächsischen Archiven hinweisen: Das Archiv - Zeitung für Wolfsburger Stadtgeschichte Seit Mai diesen Jahres gibt das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation ...

26. November 2016
von WobIntoshs Blog
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Zwei neue Publikationsreihen aus niedersächsischen Archiven

Ich möchte kurz auf zwei (relativ) neue, kostenlose Publikationsreihen aus niedersächsischen Archiven hinweisen:

Das Archiv - Zeitung für Wolfsburger Stadtgeschichte

Seit Mai diesen Jahres gibt das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation der Stadt Wolfsburg dieses Heft gedruckt und als PDF heraus. Der Fokus des Heftes liegt, wie schon der Titel nahelegt, weniger im Archivwesen als vielmehr in der Stadtgeschichte.

In der aktuellen Auflage werden u.a. behandelt:

  • Die Digitalisierung der Sexualität und ihre Folgen (Justin Hoffmann)
  • Eine verpasste Chance! Warum die Ausstellung Auschwitz – Bilder und Dokumente nicht in Wolfsburg gezeigt wurde (Alexander Kraus)
  • Als Wolfsburg die Krise bekam : Eine Perspektive auf die frühen 1970er Jahre (Jörn Eiben)

Eins der Themen ist übrigens eins des Kulturvereins und hat nichts mit dem Stadtarchiv Wolfsburg zu tun, wer möchte, darf gerne raten.

Die Hefte liegen in kleiner Stückzahl in öffentlichen Einrichtungen und einigen Geschäften aus und werden online als PDF bzw. zur Ansicht im Browser bereitgestellt.

Die Hefte sind gut gemacht, haben allerdings einige kleinere bis mittelgroße Macken:

  • Ich kriege nie (rechtzeitig) mit, wann ein neues Heft da ist (das selbe Datum scheint es nicht zu sein), zumindest die Wolfsburger Allgemeine scheint sich auch nicht durchringen zu können, auf das Erscheinen in der “richtigen” Zeitung hinzuweisen. Im Grunde das selbe Problem wie mit der Archivale des Monats, die erscheint auch nur im Wochenendblatt, ist aber glücklicherweise in der neuen Publikation enthalten. Ich bemerke grade beim Schreiben dieses Posts, dass die dritte Ausgabe da ist - letzte Woche gab es sie bei der Tourismusinfo noch nicht.
  • Die Stückzahl von 500 gedruckten Exemplaren ist für eine Stadt wie Wolfsburg (Wikipedia: rund 124.000 Einwohner) offensichtlich zu klein, die erste Ausgabe war nach 5 Tagen überall vergriffen.

Überhaupt scheint die Verbreitung gering zu sein: Im GBV gibt es einen Nachweis (DNB), im WorldCat ebenso, dort ist es der Hinweis auf diese Publikation von Klaus Graf. Auch über die ZDB nur Nachweise in der DNB. Im OPAC der Stadtbibliothek konnte ich das Heft nicht finden. Eine Zusendung an Landesarchiv und Landesbibliothek dürfte doch wirklich nicht zu viel verlangt sein und die Stadtbibliothek liegt um die Ecke…

NLA-Magazin – Nachrichten aus dem Niedersächsischen Landesarchiv

Etwas neuer ist das NLA Magazin, das Neuigkeiten aus dem Niedersächsischen Landesarchiv bieten soll. Eine deutliche Verbesserung, bislang gab es ja nur die Rubrik “Aktuelles” auf der Webseite. Das Heft soll interessante Bestände, Trivia und archivfachliche Themen behandeln.

Themen in der ersten Ausgabe sind u.a.:

  • Gutsarchiv von Alvensleben (NLA Hannover, Hildegard Krösche)
  • Bestandsbildung 2.0: Blog zur Geschichte der Adolf-Reichwein-Hochschule Celle/Osnabrück (NLA Osnabrück, Thorsten Unger)
  • Aufbewahrung großformatiger Karten (NLA Hannover, Hans-Martin Arnoldt, Christiane Drewes, Reiner Neumann)
  • Die schwedische Landesherrschaft in den Herzogtümern Bremen und Verden (NLA Stade, Beate-Christine Fiedler, Gudrun Fiedler)

Das Magazin wird gedruckt an Behörden des Landes und andere Archive versendet und liegt in den Räumen der Standorte des NLA für Benutzer bereit. Auch hier wird eine PDF-Datei zum Download bereit gestellt, leider ist das Inhaltsverzeichnis keines, über das direkt zu den Artikeln springen kann. Haben die Kollegen alles in allem trotzdem gut gemacht, dafür, dass es mal was ganz neues ist ;)

Im GBV bereits zwölf Nachweise, im WorldCat zehn (nur teilweise Überschneidung), in der ZDB finden sich neun Bestandsnachweise.